Idylle pur

gibt es bei uns nur noch wenige Augenblicke am Tag. Wer schon einmal das Glück hatte, ein kleines Kätzchen in seine Familie aufzunehmen und gesund und munter aufwachsen zu sehen, der weiß, wieviel Freude so ein kleines Kerlchen machen kann. Der weiß aber auch, dass man die Augen überall haben muss, um wenigstens den gröbsten Unsinn zu verhindern, den sich das Jungkätzchen so ausdenkt.

Da wird die Fliege am Fenster gejagt und die Blumentöpfe auf dem Fensterbrett sind natürlich dabei im Wege. Bei den Töpfen kann man aber auch erst prüfen, ob sich die Erde nicht vor dem Absturz noch herauskratzen lässt. Stühle und Sessel sind viel interessanter als der teuer beschaffte Kratzbaum, aus der Wasserschüssel wird ein Planschbecken und die Streu aus der Katzentoilette macht sich weit verbreitet auch noch viel dekorativer. Alles nicht so schlimm, könnte man jetzt sagen. Bei mir gibt es das jetzt aber x 13! Und trotzdem ist es wunderschön, den kleinen Sibis und Nevchen beim Aufwachsen zuzusehen und sich zu freuen, wie friedlich alle Altersgruppen miteinander umgehen. Die wenigen Ruhemomente genieße ich trotzdem!

Damit möchte ich auch niemandem von so einem bezaubernden Mitbewohner abraten, nur weil die ersten Lebensmonate eben auch viel Zeit, Zuwendung und manchmal auch Nerven kosten. Es ist nur eine kleine Begründung, warum die neuesten Informationen auf der Website manchmal etwas auf sich warten lassen oder die zukünftigen Katzeneltern sich mit wenigen neuen Fotos ihrer bereits ausgeguckten Schmusetiger begnügen müssen.

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